Die letzten Tage

Einige Tage sind vergangen und ich habe das Schreiben schleifen lassen… Und dann schreibe ich und weiß gar nicht genau worüber ich eigentlich schreiben möchte.

Die letzten Tage waren dahingehend erlebnisreich, als dass ich wieder in der Klinik eingecheckt habe um den zweiten Teil meines Intervallaufenthaltes hinter mich zu bringen. Die Tage zuvor zu Hause waren besser denn je. Ich war zuerst eine Woche alleine zu Hause. Das habe ich sehr genossen. Einfach nur für mich zu sein und tun und lassen zu können, was mir gerade so einfällt. Meine Familie habe ich trotzdem vermisst und habe mich gefreut, als das Auto mit allen dreien wohlbehalten auf unseren Hof fuhr. Die zweite Woche konnte ich dann den Alltag mit allem Drum und Dran üben.

Nun bin ich also wieder in der Klinik – um meine Medikamente nochmal zu optimieren und um mich auf meinen Alltag zu Hause vorzubereiten. Den Alltag mit der Diagnose Schizotypie. Im Grunde genommen habe ich bis heute ja auch irgendwie meinen Alltag bestritten. Aber oft nur mehr schlecht als recht – mit vielen Selbstvorwürfen und anderen selbstzerstörerischen Dingen. Allein dass nun klar ist, was ich wirklich habe und dass ich tatsächlich anders bin als andere, hat dazu geführt, dass ich wohlwollender mit mir selbst sein kann.

Was nun die nächsten Tagen bringen, lasse ich auf mich zukommen. Mein Plan – darüber schreiben und meinen Kopf leeren. Was mir in den vergangenen Tagen nur schlecht gelungen ist, ist mal wieder das einfach zur Ruhe kommen. Ich kann einfach nicht nichts tun. Jaja, in Dolce far niente…

2 Comments

  1. Brunhilde Albrecht

    Du schaffst das kleine Stück deines Weges auch noch. Bin so stolz auf dich was du schon alles geschafft hast und vorallem wie dein Selbstbild immer positiver und liebevoller zu dir wird. Mach weiter so! MUT Gute 24 Stunden Bruni

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