Die 5 Hindernisse oder “Buddhas Anleitung zum Glücklichsein”

Die letzten Tage waren nicht die besten und ich war kaum in der Lage mich zu sammeln, geschweige denn zu schreiben. Rückblickend kann ich noch nicht mal mehr sagen, was ich so alles gemacht habe. Da war auf jeden Fall „die Diagnose“, die mich erstmal ganz schön aus der Bahn geworfen hat. Jetzt nicht mehr „nur“ schwere Depression und Dysthymie – sondern auch Schizotypie. Ich brauche mal noch ein wenig Zeit um mich damit auseinander zu setzen und genau zu verstehen, was an mir so alles schizotyp ist.

In jedem Fall ist nach wie vor mein Thema, nicht wirklich gut zur Ruhe zu kommen. Oder eher gesagt das Gefühl auszuhalten, wenn mal nichts zu tun ist. Eben fiel mir ein Buch in die Hände, das ich mir vor einer Weile gekauft habe. „Buddhas Anleitung zum Glücklichsein“ von Marie Mannschatz.
Der Ansatz der Autorin ist recht interessant, denn sie stellt nicht einfach nur irgendwelche Methoden vor, sondern nimmt die „fünf Hindernisse“ – Zweifel, Unruhe, Trägheit, unersättliches Verlangen und Widerwillen – als Ausgangspunkt. Oh man. Und wie ich diese Hindernisse kenne… Tadaaa: Darf ich vorstellen? Unruhe, Kein Bock, Fressanfälle, Lähmung sind meine täglichen Begleiter. Und wie gern ich die los werden würde.

Es scheint an der Zeit zu sein, sich diesem Buch etwas ausgiebiger zu widmen und in die Testphase überzugehen.

Laut den Ausführungen von Frau Mannschatz kannte schon Buddha diese fünf Hindernisse und hat sie beschrieben wie das Wetter:

Der Zweifel ist wechselhaft wie das Aprilwetter. Wir fühlen uns hin und her gerissen und verharren schließlich, wo wir sind.“

Die Unruhe entspricht Winden aus wechselnden Richtungen. Wir finden keinen Ort zum ruhigen Verweilen.“

Die Trägheit legt sich wie dichter Nebel auf uns, der den Antrieb hemmt.“

Widerwille (auch Aversion) braust auf wie ein Gewittersturm, der sich allem entgegenstellt.“

Das Verlangen ist wie ein himmlischer Sommertag, dem wir uns einfach nur hingeben möchten.“

Ich werde die nächsten Tage nutzen, um mich genauer zu beobachten und mich in die Lösungsansätze dieses Buches einzuarbeiten. Dabei werde ich dies sogar unter erschwerten Bedingungen versuchen. Ich werde die Weihnachtstage nämlich mit meinem Mann und den Kindern verbringen und direkt in den Wahnsinn des Alltags einsteigen. Aber: If you don’t try you’ll never know…

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